Lottokugeln und die Lostrommel

Lottokugeln

Viele denken, dass die berühmten Lottokugeln, die in der Lostrommel hin– und hergewirbelt werden, um zum Beispiel die Eurolotto-Gewinnzahlen oder die Zahlen von Lotto 6 aus 49 zu ziehen, sehr aufwendig hergestellt werden. Aber es sind nur ganz normale Tischtennisbälle, die speziell lackiert und nummeriert werden. Erst nach der Lackierung wird der Tischtennisball zu einer Kugel. Einstellige Zahlen sind 15-fach bedruckt und die zweistelligen werden 12-fach bedruckt. Jede einzelne der Lottokugeln muss gewogen werden, muss genau 40 mm Durchmesser haben und genau 3,09 Gramm wiegen.

Überprüfung der Lottokugeln

Natürlich werden die Lottokugeln besonders gut kontrolliert und auch geschützt. Einmal im Jahr werden die Kugeln auch vom Eichamt geprüft auf Ihre Größe und ihr Gewicht.

Das Ziehungsteam besteht aus einem Ziehungsleiter und zwei Assistenten. Diese werden von der Lottogesellschaft zur Verfügung gestellt. Dazu kommt noch ein Aufsichtsbeamter.  Die Kugeln werden an einem sicheren Ort deponiert und zur jeweiligen Ziehung wieder ausgefahren. Falls Probleme auftauchen steht natürlich noch ein zweites Team bereit. Sollten auch dort Probleme auftauchen gibt es beim ZDF ein drittes Team mit Kugelset, bis heute sind solche Probleme zum Glück aber nicht entstanden.

Bei jedem Spiel entscheidet das Schicksal und den jeweiligen Millionär für dem sich sein Leben ab dem Gewinn natürlich auch sehr verändern wird.  Für Millionen von Zuschauern, sind diese Ziehungen die wichtigsten Minuten des Abends. Natürlich ist die Enttäuschung umso größer wenn man wieder leer ausgeht.

Die Lostrommel

Aus dem Fernsehen kennt vermutlich jeder die Ziehungsmaschinen — auch Lostrommeln genannt — in denen aus den vorhandenen Kugeln die Gewinnzahlen gezogen werden. Bei jedem Spiel sieht die Lostrommel ein wenig anders aus. Bei Spiel 77 zum Beispiel handelt es sich um eine Flachtrommel, die 10 Kugeln enthält, welche auf Stegen liegen bleiben. Es gibt runde Lostrommeln, eckige Lostrommeln, sich drehende Maschinen oder solche, die mit einem Gebläse betrieben werden. Sinn und Zweck davon ist es, dass die zu ziehenden Zahlen absolut zufällig erscheinen, dass also eine Manipulation nicht möglich ist. Manchmal passieren auch kuriose Dinge. So haben zum Beispiel im Jahr 2002 bei einer Ziehung der Nordwestdeutschen Klassenlotterie (NKL) 20 Kugeln in der Lostrommel gefehlt, so dass viele Zahlenkombinationen gar nicht vorkommen konnten. Solche Pannen sind für die Lottogesellschaft sehr peinlich. Normalerweise läuft aber alles glatt.

Lostrommel mit Lottokugeln

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